Territorial


MfS-Bezirksverwaltung Leipzig „Runde Ecke“ Dittrichring
Amtsschild der MfS-Bezirksverwaltung Leipzig
Zelle im Kellergefängnis des MfS in Berlin Hohenschönhausen, heute Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Hauptabteilung IX, das Disziplinar- und Untersuchungsorgan des MfS, war hier ab 1951 zuständig.


MfS-Bezirksverwaltung Halle, am Rande von Halle-Neustadt
Denkmal mit Arbeitern und Volkspolizist in Uniform vor dem Informations- und Dokumentationszentrum der BStU in Berlin (Mitte)

Die territoriale Struktur des MfS entsprach der Gliederung des Staatsapparates der DDR. Parallel zum Staatsapparat war das MfS in das Ministerium in Berlin-Lichtenberg, die Bezirksverwaltungen in jeder Bezirksstadt und die Kreisdienststellen in jeder Kreisstadt beziehungsweise kreisfreien Stadt gegliedert.


Damit war sichergestellt, dass alle gesellschaftlichen Bereiche der DDR einer MfS-Diensteinheit zugeordnet waren. Die territoriale Gliederung parallel zum Staatsapparat der DDR war nach außen anhand der Beschilderung an den Dienststellen erkennbar.

Die Kreisdienststellen hatten die Verantwortung für das Territorium ihres jeweiligen Sitzes. Das Ministerium und die Bezirksverwaltungen waren jeweils für die unterstellten Dienststellen im Territorium zuständig.


Sie waren zusätzlich für ausgewählte Objekte, Einrichtungen und Personen zuständig. Ein OPK-Vorgang (operative Personenkontrolle, also das „Bespitzeln“ einer Person) wurde in der territorial zuständigen Bezirksverwaltung bearbeitet.

Einige Objektdienststellen waren außerhalb der territorialen Gliederung zur Überwachung von volkswirtschaftlich besonders bedeutsamen Betrieben eingerichtet.



MfS-Bezirksverwaltung Leipzig „Runde Ecke“ Dittrichring
Amtsschild der MfS-Bezirksverwaltung Leipzig
Zelle im Kellergefängnis des MfS in Berlin Hohenschönhausen, heute Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Hauptabteilung IX, das Disziplinar- und Untersuchungsorgan des MfS, war hier ab 1951 zuständig.


MfS-Bezirksverwaltung Halle, am Rande von Halle-Neustadt
Denkmal mit Arbeitern und Volkspolizist in Uniform vor dem Informations- und Dokumentationszentrum der BStU in Berlin (Mitte)

Die territoriale Struktur des MfS entsprach der Gliederung des Staatsapparates der DDR. Parallel zum Staatsapparat war das MfS in das Ministerium in Berlin-Lichtenberg, die Bezirksverwaltungen in jeder Bezirksstadt und die Kreisdienststellen in jeder Kreisstadt beziehungsweise kreisfreien Stadt gegliedert.


Damit war sichergestellt, dass alle gesellschaftlichen Bereiche der DDR einer MfS-Diensteinheit zugeordnet waren. Die territoriale Gliederung parallel zum Staatsapparat der DDR war nach außen anhand der Beschilderung an den Dienststellen erkennbar.

Die Kreisdienststellen hatten die Verantwortung für das Territorium ihres jeweiligen Sitzes. Das Ministerium und die Bezirksverwaltungen waren jeweils für die unterstellten Dienststellen im Territorium zuständig.


Sie waren zusätzlich für ausgewählte Objekte, Einrichtungen und Personen zuständig. Ein OPK-Vorgang (operative Personenkontrolle, also das „Bespitzeln“ einer Person) wurde in der territorial zuständigen Bezirksverwaltung bearbeitet.

Einige Objektdienststellen waren außerhalb der territorialen Gliederung zur Überwachung von volkswirtschaftlich besonders bedeutsamen Betrieben eingerichtet.